Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Themen wie Sucht, Prävention, Substanzen oder Verhaltensweisen. Mit Ihren Unsicherheiten und Fragen sind Sie nicht allein. Melden Sie sich bei uns. Wir sind für Sie da.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Alkohol.
Von einer Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien8 (nach ICD-10) innert 12 Monaten zutreffen:
Nicht mehr auf Alkohol verzichten können
Den Konsum nicht mehr kontrollieren können
Steigende Konsummenge (Toleranzbildung)
Entzugssymptome beim Absetzen oder Reduzieren des Konsums
Vernachlässigung anderer Interessen
Weitertrinken trotz schädlicher Folgen
Mehr Informationen finden Sie unter www.alkoholkonsum.ch.
Ja. Alkohol kann Schlafstörungen verursachen oder verstärken. Viele Menschen schlafen nach dem Trinken zwar schneller ein, doch der Schlaf wird in der zweiten Nachthälfte oft unruhig.
Der Grund ist die sogenannte Zwei-Phasen-Wirkung von Alkohol. Zunächst wirkt Alkohol entspannend und beruhigend. Später kann er zu innerer Unruhe, häufigem Aufwachen und weniger erholsamem Schlaf führen. Alkohol kann zudem Schnarchen und Atemaussetzer im Schlaf verstärken.
Übermässiger Alkoholkonsum über eine längere Zeit schädigt fast alle Organe. Besonders betroffen sind die Leber, welche den Alkohol im Körper abbaut, das Verdauungssystem (Magen, Darm), das Gehirn und das Herz. Laut WHO verursacht Alkoholkonsum mindestens sieben Krebsarten, die häufigsten davon sind Brustkrebs bei Frauen und Darmkrebs.
Alkohol hat viele Kalorien. Ein Gramm Alkohol enthält 7,1 kcal, dazu kommen die Kalorien des jeweiligen Getränks (Zucker etc.). Zwei Stangen Bier oder zwei Gläser Rotwein enthalten beispielsweise etwa gleich viele Kalorien wie ein Hamburger (rund 250 kcal). Alkohol stimuliert zudem die Magenschleimhaut, wodurch Hungergefühl und Apetit gefördert werden.
Alkohol kann im Körper nicht gespeichert werden und wird deshalb vor den Fetten abgebaut. Das heisst, dass die Verbrennung der Fette warten muss - und diese direkt in die Depots wandern, also in der Regel um die Hüfte oder an den Bauch.
Beim «kontrollierten Trinken» handelt es sich um ein Trainingsprogramm, das Menschen dabei unterstützt, ihren Alkoholkonsum auf ein persönlich gewünschtes Mass zu reduzieren und ihre individuellen Trinkziele einzuhalten. Das Programm wurde von Prof. Dr. Joachim Körkel in Deutschland entwickelt.
Die Berner Gesundheit bietet «Kontrolliertes Trinken» als individuellen Kurs an. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Anfrage.
Nehmen Sie sich schon vorher vor, wie viele Gläser Alkohol Sie trinken wollen und behalten Sie Ihren Konsum unter Kontrolle (Vorsicht beim Nachschenken durch andere!). Scheuen Sie sich nicht, nein zu sagen. Trinken Sie nicht, weil man es von Ihnen erwartet. Trinken Sie langsam und nach jedem Glas Alkohol ein Glas nicht alkoholisches, essen Sie dazu oder wenn möglich vorher etwas. Weitere Informationen finden Sie unter www.alkoholkonsum.ch/weniger-trinken-wie-geht-das.
Laut WHO ist bereits eine gerine Menge an Alkohol mit Risiken verbunden. Insbesondere im Strassenverkehr, vor und während der Arbeit, in Kombination mit Medikamenten oder wenn es Ihnen körperlich oder psychisch nicht gut geht, sollten Sie besser ganz auf Alkohol verzichten. Aus gesundheitlichen Gründen sollten Sie an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche auf Alkohol verzichten. In Schwangerschaft und Stillzeit Alkohol weglassen.
Chronisch übermässiger Alkoholkonsum kann Auswirkungen auf die Stimmung und die Gefühle von Menschen haben: Man wird dünnhäutig, gereizt, ist weniger belastbar und weniger leistungsfähig. So kann beispielsweise auch eine depressive Verstimmung auftreten (siehe Frage «Kann Alkoholkonsum Depressionen auslösen?»).
Es gibt verschiedene Empfehlungen für das richtige Mass an Alkohol. Die WHO empfiehlt, möglichst auf Alkohol zu verzichten, das BAG empfiehlt einen moderaten Umgang mit Alkohol. In diesen Factsheets finden Sie Tipps und Informationen zum Konsum von Alkohol.
Falls Sie mehr über Ihr Trinkverhalten erfahren wollen, können Sie auf unserer Webseite einen Selbsttest machen oder uns für ein kostenloses, unverbindliches Informationsgespräch kontaktieren.
Alkoholkonsum am Arbeitsplatz gilt als situationsunangepasster Konsum so wie z.B. Alkohol im Strassenverkehr. Gemäss Schätzungen sind 15 bis 25% der Arbeitsunfälle auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Auch der Restalkohol vom Vorabend wirkt unter Umständen am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zur Arbeit immer noch. An vielen Arbeitsplätzen gilt Nulltoleranz, Alkohol am Arbeitsplatz kann ein Kündigungsgrund sein. Wenn das Thema offen angesprochen wird, reagieren Arbeitgeber:innen jedoch meist verständnisvoll und unterstützen Arbeitnehmende, die ihre Alkoholprobleme gemeinsam mit einer Suchtberatungsstelle angehen möchten. Mehr Informationen finden Sie unter www.sucht-und-arbeitswelt.ch.
Melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches, kostenloses Informationsgespräch. Gerne zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben und wo die Grenzen liegen.
Wenn Betroffene auf Alkoholprobleme angesprochen werden, machen sie aus Scham vielfach Ausflüchte. Grundsätzlich tun Sie aber das Richtige. Sie sind als Vorgesetzte:r sogar dazu verpflichtet, Mitarbeitende auf Fehlverhalten im Zusammenhang mit einer vermuteten Alkoholproblematik anzusprechen. Wichtig ist, dass Sie sich vor einem Gespräch überlegen, was das Ziel davon ist und wie die nächsten Schritte aussehen sollen. Teilen Sie der/dem Mitarbeiter:in Ihre Beobachtungen mit und geben Sie ihr/ihm gleichzeitig die Möglichkeit, sich innert einer bestimmten Frist selbst bei der Berner Gesundheit für eine Beratung anzumelden. Gemeinsam kann dann ein gangbarer Weg gesucht werden.
Im Jahr 2023 wurden in der Schweiz 506 Personen bei Alkoholunfällen im Strassenverkehr schwer verletzt, 31 wurden getötet (bfu, 2024). Bei fast 12% der Unfälle mit schweren Personenschäden war Alkohol die Ursache. Aufgrund strengeren Regulierungen ist die Anzahl der tödlichen Unfälle mit Alkoholbeteiligung in den vergangen 30 Jahren deutlich zurückgegangen.
Bereits ab 0,3 Promille sind das Sehen, die Konzentrations-, Reaktions- und Koordinationsfähigkeit eingeschränkt. Die Risikobereitschaft wächst, negative Auswirkungen von Müdigkeit, Stress, Zeitdruck und Ärger werden durch Alkohol verstärkt. Ab 0,5 Promille steigt das Unfallrisiko nachweislich an, bei 0,8 Promille ist es im Durchschnitt bereits 4-mal grösser.
Problematischer Alkoholkonsum und Depressionen können gemeinsam auftreten ohne dass ein Zusammenhang besteht. Es gibt aber auch Fälle, in denen Alkohol als Selbstmedikation gegen Depressionen eingesetzt wird. Schliesslich kann Alkohol auch ein Auslöser sein für Depressionen. In zwei Punkten ist sich die Forschung einig: Wer viel trinkt, läuft Gefahr, an einer Depression zu erkranken. Und wer von einer Depression betroffen ist und auf Alkohol verzichtet, hat bessere Chancen, die Krankheit zu bewältigen. Damit eine Depression korrekt diagnostiziert werden kann, wird empfholen, für mehrere Wochen auf Alkohol zu verzichten.
Übermässiger Alkoholkonsum betrifft selten nur die betroffene Person selbst – auch das soziale Umfeld leidet darunter. Wenn Alkohol im Alltag zu viel Raum einnimmt, fühlen sich Angehörige oft allein gelassen. Die Belastung steigt, Konflikte nehmen zu, und Kinder erhalten möglicherweise weniger Aufmerksamkeit und Unterstützung oder erleiden gar Vernachlässigung.
Viele Eltern mit Alkoholproblemen wünschen sich, dass ihre Kinder nichts von ihren Problemen mitbekommen. Leider ist das nicht der Fall. Auch wenn die Eltern versuchen, ihre Kinder zu schützen, nehmen bereits kleine Kinder die Spannungen und die belastete Stimmung in der Familie wahr. Sie können die schwierige Situation vielleicht nicht verstehen und einordnen, leiden aber nicht weniger darunter. Die Website www.elternundsucht.ch bietet Unterstützung.
Suchen Sie das Gespräch und sprechen Sie die Person an. Wegschauen und Schonen sind nicht hilfreich. Sprechen Sie über Ihre Sorgen und über Ihre Beobachtungen: «Ich bin besorgt.», «Ich habe beobachtet, dass…». Sprechen Sie über sich selbst und über Ihre eigenen Gefühle, denn so vermeiden Sie es, dass sich Ihr Gegenüber angegriffen fühlt. Stellen Sie Fragen: «Wie siehst du das?», «Könntest du dir vorstellen, die Situation mit einer Fachperson zu besprechen?». Seien Sie sich aber bewusst, dass nur die Betroffenen selber ihre Probleme lösen können. Schauen Sie zu sich, setzen Sie Grenzen und überlegen Sie sich, auch Hilfe für sich selber zu holen. Wir unterstützen Sie gerne dabei.
Ein Alkoholentzug ist ambulant oder stationär möglich, je nach Konsumverhalten und erwarteten Entzugssymptomen. Ein Entzug sollte nie ohne ärztliche Unterstützung durchgeführt werden. Der körperliche Alkoholentzug dauert in der Regel etwa eine Woche. Medikamente können helfen, mögliche Entzugssymptome zu lindern.
Bei einem Alkoholentzug können psychische sowie körperliche Entzugssymptome auftreten. Typische psychische Syptome sind innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit, Ängste, Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen. Zu den körperlichen Symptomen können Schlafstörungen, übermässiges Schwitzen, erhöhter Puls, Zittern, Herz-Kreislauf-Probleme, grippeähnliche Symptome, Magenbrennen oder Krampfanfälle gehören. Die Dauer sowie der Verlauf der Entzugserscheinung sind sehr individuell. Da medizinisch gefährliche Symptome auftreten können, empfehlen wir einen Entzug immer in professioneller Begleitung zu machen. Kontaktieren Sie uns für ein Gespräch über die veschiedenen Möglichkeiten von ambulant bis stationär.
Es gibt Medikamente, die das Verlangen nach Alkohol mindern. Andere Medikamente können zu möglicherweise lebensgefährlichen Wechselwirkungen führen, wenn sie zusammen mit Alkohol eingenommen werden (Aversionstherapie). Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin darüber!
Alkohol und Gewalt treten oftmals gemeinsam auf. Der Zusammenhang zwischen Alkohol und Gewalt ist jedoch komplex. Betrunkene Personen können weniger gut mit frustrierenden Reizen umgehen und reagieren häufiger mit Aggressivität und Gewalt als nüchterne Personen. Eine Studie im Kanton Bern zeigt, dass bei 57% der Fälle von häuslicher Gewalt Alkohol eine Rolle spielte. Gleichzeitig steigt unter Alkoholeinfluss auch das Risiko, selbst Opfer von Gewalt zu werden.
Alkohol wirkt sich auf den menschlichen Organismus angsthemmend aus. Aggressive Impulse werden dadurch weniger stark unterdrückt. Alkohol kann auch als Auslöser wirken, wenn bei einer Person bereits ein gewisses Gewaltpotenzial vorhanden ist.
Alkohol hat anfänglich bei vielen Menschen eine beruhigende, entspannende Wirkung und kann im Umgang mit unangenehmen und belastenden Gefühlen als hilfreich erlebt werden. Schwierige Lebenssituationen können daher ein Auslöser für verstärkten Alkoholkonsum sein. Wird über längere Zeit Alkohol konsumiert, um schwierige Gefühle ertragen zu können, kann sich daraus eine Abhängigkeit entwickeln. Gleichzeitig werden depressive Symptome dadurch mittel- und langfristig verschlimmert.
Eine nachhaltige Veränderung des Konsumverhaltens setzt die Bereitschaft der betroffenen Person voraus. Angehörige können ihre Sorgen ansprechen, Unterstützung anbieten und auf Beratungsangebote hinweisen. Familienmitglieder können für ihre Angehörigen da sein, doch sie können die fachliche Hilfe, die die betroffene Person möglicherweise benötigt, nicht ersetzen. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige auch auf sich selbst achten und ihre eigenen Grenzen wahrnehmen.
Mit dem Älterwerden nimmt der Wasseranteil im Körper ab. Somit wird der Alkohol auf weniger Flüssigkeit verteilt, der Blutalkoholgehalt steigt und der Alkohol wirkt stärker. Dadurch kann Alkohol schneller zu körperlichen Schädigungen führen und auch eine Abhängigkeit kann sich schneller einstellen. Das Risiko für Unfälle unter Alkoholeinfluss steigt mit zunehmendem Alter, etwa für Stürze oder für Unfälle im Strassenverkehr.
Welche Schritte für Ihre Institution sinnvoll sind, hängt von der jeweiligen Situation ab und sollte im Einzelfall geklärt werden. Kontaktieren Sie uns, wir beraten und unterstützen Sie gerne.
Alkohol wirkt sehr direkt und unmittelbar auf verschiedene Botenstoffe im Gehirn. Man fühlt sich ruhig und entspannt. Gleichzeitig wird durch Alkohol aber auch das Erinnerungsvermögen beeinträchtigt. Alkohol wirkt sich auf unsere motorischen Fähigkeiten aus, auf die Atmung, die Reaktionsgeschwindigkeit, die Regulation der Körpertemperatur und den Appetit. Regelmässiger und überhöhter Alkoholkonsum kann zu einer dauerhaften Schädigung des Gehirns führen.
Alkohol beeinflusst die Eireifung bei den Frauen und vermindert die Anzahl und die Qualität der Spermien bei den Männern. Bei Kinderwunsch sollten beiden Elternteile möglichst auf Alkohol verzichten.
Durch Alkohol wird der Testosteronspiegel im Blut des Mannes gesenkt. Dadurch wird eine Erektion deutlich erschwert – auch dann, wenn der Mann in selbigem Moment ein starkes sexuelles Verlangen verspürt. Jeder zehnte alkoholabhängige Mann leidet unter Impotenz.
Das Risiko gesundheitlicher Schäden für das Kind steigt mit zunehmendem Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Ein Grenzwert, unter dem der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft bedenkenlos empfohlen werden kann, gibt es nicht. Der beste Rat für die Schwangerschaft ist daher der völlige Alkoholverzicht.
Es gibt viele Möglichkeiten, um Suchtprävention in der Schule zu thematisieren: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer Präventionsberatung und unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung von Präventionsmassnahmen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
In unserer Mediothek verfügen wir zudem über Unterrichtsmaterialien, Fachbücher, elektronische Medien und Spiele zu verschiedenen Themen, darunter auch zum Thema Alkohol. Sie können die Medien online bestellen und kostenlos ausleihen.
Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und anderen Substanzen kann mitunter lebensbedrohliche Wechselwirkungen haben wie Ăśberhitzung, Kreislaufkollaps, unbemerkte Alkoholvergiftung oder unkontrollierte Gewalt. Mehr Informationen finden Sie unter www.saferparty.ch.
Niemand kann dazu gezwungen werden, sein Konsumverhalten zu verändern. Familienmitglieder können für ihre Angehörigen da sein, doch sie können nicht die fachliche Hilfe leisten, welche die betroffene Person benötigt. Es ist wichtig, dass sich Angehörige auch um sich selber kümmern und Grenzen setzen. Berater:innen der Berner Gesundheit unterstützen Betroffene wie auch Angehörige bei Fragen rund um den problematischen Konsum von Alkohol, Drogen, Tabak oder Medikamenten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Ihre Sorge ist verständlich. Gerade im höheren Alter kann die Kombination von Alkohol und Medikamenten gesundheitliche Risiken erhöhen. Sprechen Sie Ihre Beobachtungen in einem ruhigen Moment an und teilen Sie Ihre Sorge.
Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich auch selbst beraten lassen. In einem unverbindlichen Gespräch besprechen wir Ihre Situation und mögliche nächste Schritte.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Cannabis.
Dass Sie sich als Elternteil Gedanken über den Cannabiskonsum Ihres Kindes machen, ist nachvollziehbar. Gerade bei Jugendlichen, bei denen das Gehirn noch nicht vollständig entwickelt ist, kann früher und regelmässiger Cannabiskonsum zu negativen Folgen führen. Suchen Sie das Gespräch und sprechen Sie Ihre Sorgen an, vereinbaren Sie Regeln und bleiben Sie mit Ihrem Kind im Austausch. Wenn sich Ihr Kind zurückzieht, sich von bisherigen Hobbies oder Interessen abwendet, wenn sich in Freizeit und im Freundeskreis alles nur noch ums Kiffen dreht, wenn Ausbildung oder Arbeit leiden und soziale Beziehungen abgebrochen werden, können dies Anzeichen für problematischen Konsum sein. Wir bieten Ihnen Unterstützung an: Melden Sie sich bei uns und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Gespräch – dieses kann mit oder ohne Ihrem Kind stattfinden.
Wir können Sie mit folgenden Angeboten unterstützen: Zum einen kommen Fachpersonen aus der Beratung und Therapie für Kriseninterventionen zu Ihnen, zum anderen können die gefährdeten Jugendlichen nach Absprache mit den Berufsbildenden zu strukturierten Einzel- und Gruppengesprächen eingeladen werden. Darüber hinaus bieten wir Institutionen der Berufsbildung diverse Angebote zur Früherkennung und Frühintervention von Risikosituationen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Cannabis kann kurzfristig beruhigend wirken und das Einschlafen erleichtern. Regelmässiger Konsum kann jedoch die Schlafqualität beeinträchtigen und den natürlichen Schlafrhythmus verändern. Mit der Zeit kann sich zudem eine Gewöhnung entwickeln, sodass ohne Cannabis das Einschlafen schwerer fällt. Wenn Cannabis wegen Schlafproblemen konsumiert wird, kann es sinnvoll sein, die Ursachen der Schlafstörungen genauer anzuschauen.
Nein. Eine Beratung bei der Berner Gesundheit ist auch möglich, wenn Sie weiterhin kiffen. Unsere Fachpersonen unterstützen Sie dabei, Ihren Konsum zu reflektieren und eigene Ziele im Umgang mit Cannabis zu entwickeln.
Im Gespräch schauen wir gemeinsam Ihre Situation an und klären, welche Veränderungen für Sie sinnvoll und realistisch sind. Ob Sie Ihren Konsum reduzieren, beenden oder zunächst besser verstehen möchten, welche Rolle Cannabis in Ihrem Alltag spielt, entscheiden Sie selbst.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema digitale Medien.
Ja, unser Angebot umfasst die Beratung und Schulung von Elternräten im Bereich digitale Medien. Die Veranstaltungen haben zum Ziel, aufzuzeigen, wie Chancen und Risiken von digitalen Medien vermittelt werden können, sich mit der Erziehungskompetenz der Eltern auseinander zu setzen und den Austausch mit anderen Eltern zu ermöglichen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir geben Ihnen gerne weitere Informationen, wie Medienkompetenz gefördert werden kann.
Es ist verständlich, dass Sie sich Sorgen um den Onlinekonsum Ihres Kindes machen. Suchen Sie das Gespräch und thematisieren Sie diese Sorgen, setzen Sie Grenzen, vereinbaren Sie Regeln (internetfreie Zeiten) und bleiben Sie mit Ihrem Kind im Austausch. Wir unterstützen Sie gerne dabei. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Sinnvolle Regeln sind alltagsnah, passen zum Alter und zur Entwicklung. Entscheidend ist nicht nur wie lange, sondern auch was und wie genutzt wird: Ein Videocall, ein Lernvideo oder ein gemeinsames Spiel wirkt anders als stundenlanges passives Scrollen. Hilfreich sind klare Routinen wie handyfreie Essenszeiten, bildschirmfreie Zeiten vor dem Schlafen und feste «Offline-Inseln» für Bewegung, Spiel und soziale Kontakte.
Bei kleinen Kindern gilt besonders: Begleitung und gemeinsame Nutzung sind wichtiger als starre Regeln – und das Medienverhalten der Eltern ist das wichtigste Vorbild.
Eine pauschale Zahl passt selten für alle Familien. Wichtiger als Minuten zählen ist die Frage: «Bleibt genug Zeit für Schlaf, Bewegung, freies Spiel, Sprache und Beziehung?» Wenn das gut gelingt und Medien bewusst eingesetzt werden, ist das meist ein guter Rahmen.
Soziale Kontakte sind wichtig, sie können auch online stattfinden. Problematisch wird es, wenn Online-Kontakte Offline-Beziehungen zunehmend ersetzen und sich das negativ auf Alltag, Schule/Ausbildung, Schlaf, Stimmung oder Interessen auswirkt. Achten Sie auch darauf, ob Ihr Kind noch Erholungszeiten ohne Bildschirm hat und ob es sich zurückzieht. Wenn Sie unsicher sind: Melden Sie sich bei uns. Wir besprechen Ihre Situation konkret und schauen gemeinsam mögliche nächste Schritte an.
Problematisch wird es, wenn die Nutzung zum inneren Zwang wird, die Kontrolle verloren geht und negative Folgen entstehen. Beispielsweise Streit in der Familie, Vernachlässigung von Schule/Arbeit, Schlafmangel, Rückzug, Stimmungsschwankungen oder wenn andere Interessen kaum noch Platz haben. Typisch sind auch: «Ich will weniger, schaffe es aber nicht» oder starke Unruhe, wenn das Handy weg ist. Eine Beratung kann helfen, das einzuordnen und realistische Veränderungen im Alltag zu planen.
Es gibt Angebote, die besonders darauf ausgelegt sind, Nutzer:innen möglichst lange online zu halten («Addiction by Design»). Zu den Merkmalen dieser Angebote gehören z. B. endloses Weiterscrollen, Belohnungen im Minutentakt, tägliche «Streaks», Lootboxen/In-App-Käufe, Push-Benachrichtigungen oder künstliche Verknappung («nur heute»). Das erhöht den Druck dranzubleiben.
Hilfreich sind klare Einstellungen (z. B. Benachrichtigungen reduzieren, Käufe sperren), altersgerechte Inhalte und gemeinsame Gespräche darüber, wie Apps funktionieren und warum sie so attraktiv sind.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Essstörungen.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – mit einer Fachperson können Sie besprechen, was Ihnen am Essverhalten Ihres Kindes Sorgen bereitet, wie Sie damit umgehen und was Sie allenfalls tun können.
Wenn sich Gedanken ständig um Essen, Kalorien, Gewicht oder Körperform drehen und Ihr Wohlbefinden stark davon abhängt, kann dies ein Hinweis auf eine Essstörung sein. Essstörungen entwickeln sich oft schleichend. Wenn Essen oder Körper zunehmend Ihren Alltag bestimmen, kann es sinnvoll sein, Ihre Situation mit einer Fachperson zu besprechen.
Grundsätzlich werden drei Arten von Essstörungen unterschieden: Magersucht (Anorexie), Brechsucht (Bulimie) und Binge-Eating-Störungen. Magersucht hat eine Unter- und/oder Mangelernährung zur Folge. Typisch für Bulimie sind Ess-Attacken, gefolgt von Erbrechen. Von Binge-Eating spricht man, wenn immer wieder unkontrolliert ungewöhnlich grosse Mengen gegessen werden. Dies führt oftmals zu Übergewicht oder Adipositas. Allen Essstörungen gemeinsam sind Kontrollverlust – auch wenn Betroffene ein vermeintliches Kontrollgefühl haben, Schuld- und Schamgefühle, die die betroffenen Personen belasten. Im Umfeld erleben sie oftmals Stigmatisierung und Ausgrenzung.
Ja. Eine Essstörung ist nicht nur am Gewicht erkennbar. Auch Menschen mit normalem oder höherem Gewicht können betroffen sein. Entscheidend ist, wie stark Gedanken und Verhalten rund ums Essen, den Körper oder das Gewicht den Alltag bestimmen.
Regelmässige Bewegung ist grundsätzlich gesund. Problematisch kann Sport jedoch werden, wenn er zu Pflicht oder gar Zwang wird und Pausen kaum mehr möglich sind. Hinweise darauf sind zum Beispiel Unruhe, Schuldgefühle oder Reizbarkeit, wenn ein Training ausfällt, sowie das Ignorieren von Erschöpfung, Schmerzen oder Verletzungen. Wenn sich der Alltag zunehmend um Sport dreht und andere Lebensbereiche in den Hintergrund geraten, ist es sinnvoll, das eigene Verhalten genauer zu betrachten und sich beraten zu lassen.
Ein gezieltes Training und eine bewusste Ernährung sind für viele Menschen wichtig. Kritisch wird es, wenn der Körper ständig als ungenügend wahrgenommen wird, das Denken stark um Training, Ernährung oder Muskelmasse kreist und andere Interessen oder soziale Kontakte vernachlässigt werden. Auch sehr strenge Essensregeln oder das Training trotz Erschöpfung können Warnzeichen sein. In solchen Situationen kann eine Fachperson dabei unterstützen, wieder ein ausgewogenes Verhältnis zu Körper, Bewegung und Ernährung zu entwickeln.
Ein gesundheitsbewusster Umgang mit Ernährung ist grundsätzlich positiv. Problematisch wird es, wenn starre Regeln entstehen und Abweichungen starke Schuldgefühle oder Stress auslösen. Wenn Essen den Alltag stark bestimmt oder soziale Situationen vermieden werden, kann eine Beratung sinnvoll sein.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zu den Themen Geld- und GlĂĽcksspiel.
Aus der Distanz lässt sich keine Diagnose stellen. Ihr Spielverhalten hat aber offenbar schon zur Verschuldung geführt und Ihre Sorgen sind berechtigt. Wir können Sie mit einer Standortbestimmung zum eigenen Spielverhalten, wie auch mit Therapie- und Beratungsgesprächen unterstützen. Bei Bedarf - und mit Ihrem Einverständnis - ziehen wir die Berner Schuldenberatung mit ein, die Ihnen hilft, Ihre Finanzen wieder in den Griff zu kriegen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Klären Sie auf, dass Sportwetten auch als Geldspiele gelten, denn sie sind in erster Linie vom Zufall abhängig. Man schätzt den Einfluss, den man bei Wetten hat, viel zu hoch ein. «Wo kann man Gewinne wirklich selber beeinflussen?» und «Wo ist man vom Zufall abhängig?», sind spannende Fragen um in das Thema einzusteigen. Gerne beraten wir Sie dazu. Mehr zum Thema Geld- und Glücksspiel finden Sie auf unserer Webseite.
Als Angehörige befinden Sie sich in einer schwierigen Situation. Einerseits möchten Sie Ihrer/Ihrem Partner:in vertrauen können, andererseits bringen Sie sein wiederkehrendes Glücksspiel und die damit verbundenen Konsequenzen an Ihre Grenzen. Paare oder Familien in Ihrer Situation kommen oft in eine grosse Hilflosigkeit und verlieren das Vertrauen in das Gegenüber. Versuchen Sie in einem ruhigen Moment mit Ihrer/Ihrem Partner:in zu sprechen und zu sagen, dass Sie so nicht weitermachen können. Schlagen Sie vor, gemeinsam eine Fachstelle aufzusuchen. Gerne können Sie uns bei Fragen kontaktieren. Wir bieten Ihnen ein Erstgespräch für Sie beide oder für Sie allein an. Dabei können wir ihre Situation in Ruhe besprechen und gemeinsam schauen, wa für sie hilfreich sein könnte.
In diesem Fall hilft es, wenn Sie genauer hinzuschauen. Die Dauer ist nur ein Aspekt, der eine Abhängigkeit aufzeigen kann. Welche Offline-Aktivitäten macht ihr Kind gerne? Wie gelingt es Ihrem Kind, die Schule oder ihre Ausbildung zu meistern? Wichtig ist, dass Sie in Kontakt mit Ihrem Kind sind: Interessieren Sie sich dafür, was es online genau macht und geben Sie ihm Ihre Kreditkarte nur dann, wenn sie das «Gadget» auch befürworten. Wenn Sie sich weiterhin Sorgen machen, melden Sie sich für eine individuelle Beratung.
Das ist eine super Idee! Durch das gemeinsame Spielen ergeben sich Möglichkeiten, über Themen wie Zufall, Gewinn, Umgang mit Verlust und den Risiken von Geldspielen zu sprechen. Gerne beraten wir Sie und stellen Material zur Verfügung.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Kaufsucht.
Es ist gut, dass Sie Ihr ungutes Gefühl ernst nehmen. Wenn Sie nach dem Kauf keine Freude an den Sachen oder keinen Nutzen aus den Dingen ziehen, kann dies ein Zeichen von riskantem Kaufverhalten sein. Besprechen Sie Ihre Situation mit einer Fachperson und melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches Informationsgespräch.
Von einer Kaufsucht wird gesprochen, wenn ein unwiederstehlicher Drang zum Kaufen vorliegt und sich die Gedanken ständig um den nächsten Kauf drehen. Die betroffene Person kann ihr Verhalten nicht mehr steuern, obwohl das Kaufen für sie negative Folgen wie finanzielle Schwierigkeiten oder Konfikte mit Partner:innen hat. Zudem erleben Menschen mit Kaufsucht einen Teufelskreis aus Kaufen, kurzer Entlastung und anschliessend Emotionen wie Schuldgefühlen oder Scham und klagen sich selbst dafür an. Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, können Sie sich gerne für ein unverbindliches Gespräch melden, bei dem wir Ihre Sorgen gemeinsam anschauen.
Es ist wichtig, dass Sie Ihren Sohn darauf ansprechen und ihm nicht einfach Geld geben. Nehmen Sie sich Zeit und laden Sie Ihn zu einem Gespräch ein. Sie können ihm Ihre Beobachtung schildern und vorschlagen, dass sie gemeinsam eine Fachstelle aufsuchen könnten und sich bei uns melden. Gerne vernetzen wir Sie mit der Schuldenberatung, um die finanzielle Seite zu klären. Wenn Ihr Sohn keine Beratung in Anspruch nehmen will, dürfen Sie sich auch als Angehörige für ein unverbindliches Informationsgespräch bei uns melden.
Es ist sehr verständlich, dass die Situation Sie belastet. Sprechen Sie einmal in Ruhe mit Ihrer/Ihrem Partner:in über das Kaufverhalten und versuchen Sie gemeinsam ein Familienbudget zu erstellen. Wenn Sie oder Ihr:e Partner:in mehr Unterstützung brauchen, sind wir da. Sie können sich einzeln oder auch als Paar für ein unverbindliches Informationsgespräch bei uns melden.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Kokain.
Im ersten Gespräch geht es vor allem darum, eine Auslegeordnung Ihrer Situation zu machen und mögliche Schritte abzuwägen. Anschliessend ist es Ihre Entscheidung, ob Sie weitere Beratungsgespräche oder andere Angebote in Anspruch nehmen möchten. Alle unseren Mitarbeitenden stehen unter Schweigepflicht, Ihre Daten werden vertraulich behandelt. Ausserdem sind unsere Angebote für Sie kostenlos und werden nicht über die Krankenkasse abgerechnet.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. So können wir im Rahmen eines ersten Gespräches gemeinsam herausfinden, was für Sie das Richtige ist. Beispielsweise kann es Sinn machen, dass Sie unser Angebot für Angehörige von Suchtbetroffenen in Anspruch nehmen.
Kokain wirkt kurzfristig anregend und kann das Gefühl von Energie, Selbstvertrauen oder Geselligkeit verstärken. Gleichzeitig birgt die Substanz ein hohes Risiko für gesundheitliche und soziale Folgen.
Problematisch wird der Konsum zum Beispiel dann, wenn Kokain regelmässig eingesetzt wird, um Stress, Leistungsdruck oder Unsicherheit zu bewältigen, wenn die Menge oder Häufigkeit zunimmt oder wenn negative Folgen in Kauf genommen werden. Auch ein starkes Verlangen nach der Substanz oder Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, sind Warnzeichen.
Wenn Sie unsicher sind, kann ein Beratungsgespräch helfen, Ihre Situation einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu klären.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Medikamente.
Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Medikamenten kann viele Wechselwirkungen haben. So wird beispielsweise die Wirkung von vielen Medikamenten durch Alkohol auf unvorhersehbare Weise verändert. Dies kann Auswirkungen haben, z. B. im Strassenverkehr. Bei problematischem Alkoholkonsum ist die regelmässige Einnahme von Medikamenten oft nicht gewährleistet. Mehr Informationen finden Sie unter www.kenn-dein-limit.info.
Eine Diagnosestellung aus der Distanz ist leider nicht möglich. Aber offensichtlich sind Sie unsicher und machen Sie sich Sorgen um Ihre Einnahme und Ihren Gebrauch von Medikamenten. Sie können sich bei uns zu einem unverbindlichen Informationsgespräch anmelden. Gemeinsam besprechen wir Ihre Fragen und klären ab, was für Sie das Richtige ist.
Gerne unterstützen wir Sie im Umgang mit konkreten Fällen. Mehr Inforamtionen dazu finden Sie unterdessen auf der Plattform Alter und Sucht: www.alterundsucht.ch.
Es ist gut, dass Sie aufmerksam sind. Sprechen Sie Ihre:n Partner:in auf den Medikamentenkonsum an, teilen Sie Ihre Sorgen mit. Sie dürfen sich zudem gerne auch bei uns melden. Bei einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch können wir Ihre konkreten Beobachtungen, Sorgen und mögliche Schritte besprechen.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zu den Themen Mobbing und Gewalt.
Ein gutes Klassenklima fördert das Lernen, reduziert das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten und ist ein Schutzfaktor für die Gesundheit sowie für Mobbing. Wir stellen wir Ihnen kostenlose Unterrichtsmaterialien wie Lektionseinheiten zur Verfügung, in unserer Mediothek können Sie Bücher, Spiele oder weitere Medien ausleihen.
Es ist wichtig, dass du dir bei Mobbing Hilfe suchst, dich jemandem anvertraust und die Probleme nicht in dich hineinfrisst. Wende dich an deine Eltern oder eine andere erwachsene Vertrauensperson – dies kann zum Beispiel auch eine Lehrperson sein, der du vertraust, oder die Schulsozialarbeiter:in. Unter der Gratisnummer 147 erreichst du jederzeit ausgebildete Personen, die dich unterstützen können.
Gut, dass Sie hinschauen! Unter Mobbing leiden alle Beteiligten. Wir haben eine Reihe an Angeboten zur Prävention und Intervention von Mobbing in Vereinen, Schulen oder Institutionen. Auf unserer Webseite finden Sie Informationen und Angebote zum Thema, bei einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne.
Wir passen unser Angebot Ihren Bedürfnissen und Ihrer Situation an: Wir vermitteln Ihnen Informationen, begleiten Sie bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Prävention von Gewalt, Vandalismus oder Littering. Wir organisieren und moderieren bei Bedarf «runde Tische» zu Brennpunktthemen in Gemeinden. Gerne stellen wir Ihnen unser Angebot vor – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Unser Angebot passen wir Ihren Bedürfnissen und Ihrer Situation an: Wir bieten zum Beispiel massgeschneiderte Schulungen in Gewaltprävention an, bei denen Mitarbeitende von stationären Insitutionen erfahren, wo sie ansetzen können, um wirkungsvoll Gewalt vorzubeugen und den Handlungsbedarf abklären können. Weiter unterstützen wir Sie bei der Erarbeitung von Konzepten zur Früherkennung/-intervention. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Psychische Gesundheit.
Nehmen Sie die Anzeichen ernst, suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit der/dem betroffenen Schüler:in. Suchen Sie auch das Gespräch mit anderen Lehrpersonen oder der Schulsozialarbeit. Ziehen Sie bei Bedarf fachliche Hilfe bei. Wir unterstützen Sie bei der Früherkennung und Frühintervention und beraten Sie auch im Einzelfall – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Wenn Sie nicht mehr weiter wissen und verzweifelt sind, holen Sie sich Hilfe! Hier finden Sie eine Liste mit Telefonnummern, wo Sie Hilfe erhalten und Sie über Ihre Probleme sprechen können. Wenn Sie sofort Hilfe benötigen, rufen Sie eine der psychiatrischen Notfallnummern an.
Auf der Gratisnummer 143 sind die Mitarbeitenden der Dargebotenen Hand rund um die Uhr fĂĽr Sie da. Kinder und Jugendliche finden unter der Gratisnummer 147 jederzeit Hilfe.
Wird Stress zur Dauerbelastung, kann dies das Herzkreislauf- und Immunsystem schwächen und psychische sowie Suchterkrankungen zur Folge haben. Deshalb ist es wichtig, zu lernen, mit herausfordernden Situationen umzugehen und für ein Gleichgewicht zwischen Belastung und Entspannung zu sorgen. Wir stellen Ihnen Unterrichtsmaterialien zum Thema Stress zur Verfügung und unterstützen Eltern, Lehrpersonen sowie weitere Bezugspersonen mit verschiedenen Angeboten zum Thema Stress und Stressbewältigung.
Auf unserer Webseite stellen wir Ihnen Unterrichtsmaterialien zum Thema psychische Belastungen und Stress zur Verfügung. In der Mediothek können Sie weitere Materialien, Bücher und Spiele ausleihen, die Sie in Ihrem Unterricht oder in der Berufsbildung verwenden können. Auf diese Weise können Sie Jugendliche dabei unterstützen, mit herausfordernden Situationen umzugehen und präventiv etwas für ihre psychische Gesundheit zu tun.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zu Themen rund um Sexualität sowie unsere Angebote in der Sexualpädagogik.
Die sexualpädagogischen Gruppengespräche richten sich an Schüler:innen ab der 6. Klasse. Sie können sich online oder telefonisch bei uns anmelden.
Der Verhütungsmittelkoffer für den sexualpädagogischen Unterricht kann in allen vier Zentren der Berner Gesundheit (Mediothek) ausgeliehen werden. Die Reservation erfolgt über das Sekretariat der Zentren. Der Koffer muss vor Ort abgeholt werden (kein Postversand möglich).
In unserem Medienverleih verfügen wir über eine breite Auswahl an Medien (Unterrichtsmaterial, Bücher, Spiele uvm.) zur kostenlosen Ausleihe. Zudem umfasst unser Angebot die Beratung durch erfahrene Sexualpädagog:innen. Sie beraten und unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung von sexualpädagogischen Themen im Unterricht für einzelne Klassen sowie in der gesamten Schule.
Wir bieten dir die Möglichkeit, ausserhalb von Schule und Familie die Themen Körper, Liebe, Beziehung, Sexualität und Grenzverletzungen mit uns zu besprechen – je nach Wunsch mit einer männlichen oder weiblichen Fachperson. Unsere Berater:innen unterstehen der Schweigepflicht. Nimm mit uns Kontakt auf.
Pornografiekonsum kann unter bestimmten Umständen zu suchtähnlichem Verhalten führen. Relevant ist, ob die betroffene Person unter ihrem Verhalten leidet, ob sie die Kontrolle darüber zu verlieren droht und ob bei ihr selber oder dem Umfeld Schäden (z. B. Konflikte, psychische Probleme, Vernachlässigung anderer Interessen etc.) entstehen. Ob eine Pornosucht vorliegt, kann am besten mit einer Fachperson abgeklärt werden. Melden Sie sich bei uns, um gemeinsam eine Einschätzung Ihrer Situation zu machen.
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Gefühle und Bedürfnisse ernst nehmen. Sprechen Sie mit Ihrer/Ihrem Partner:in über Ihre Gefühle, Ihre Ängste oder Wünsche. Ist dies momentan nicht möglich, melden Sie sich bei uns für ein Gespräch. Sie dürfen alleine oder als Paar kommen. Wir beraten Sie und suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, wie Sie mit dieser Situation umgehen können.
Abhängigkeit entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich oft sehr langsam und über einen längeren Zeitraum. Oftmals wird diese Entwicklung von Aussenstehenden aber auch von der betroffenen Person zunächst gar nicht erkannt. Bei der Sexsucht handelt sich um eine sogenannte stoffungebundene Sucht, auch Verhaltenssucht genannt. Ob es sich bei der wiederkehrenden Untreue um eine Sexsucht handelt, kann nur im Einzelfall beantwortet werden. Relevant ist, ob die betroffene Person unter ihrem Verhalten leidet, ob sie die Kontrolle darüber zu verlieren droht und ob bei ihr selber oder dem Umfeld Schäden (z.B. Konflikte, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, psychische Probleme, Vernachlässigung anderer Interessen etc.) entstehen. Ob eine Sexsucht vorliegt, kann am besten mit einer Fachperson abgeklärt werden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema Sucht und Abhängigkeit.
Sie können eine grosse Stütze für Ihre:n Partner:in sein. Jedoch ist es wichtig, dass Sie auch zu sich selber schauen und sich um Ihre eigene Gesundheit kümmern. Setzen Sie Grenzen. Hier finden Sie weitere Informationen www.nahestehende-und-sucht.ch. Zudem dürfen Sie sich jederzeit bei uns melden.
Eine ambulante Suchtberatung/Suchttherapie bedeutet regelmässige Gespräche mit einer Fachperson auf einer Suchtberatungsstelle. Dabei werden gemeinsam individuelle Ziele erarbeitet. Ein:e Berater:in unterstützt Sie dabei, Ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Suchtberatungen sind in der Regel kostenlos.
Menschen können ihre Vorsätze besser einhalten, wenn sie sich fachliche Unterstützung suchen (z.B. Einzel- oder Gruppenberatung). Ein Verhalten zu ändern (z.B. Konsum von Alkohol, Rauchen etc.) kann ein längerer Prozess sein. Seien Sie wachsam und nehmen sie sich nicht zu viel vor. Wiegen Sie sich nicht zu schnell in falscher Sicherheit («jetzt hab ich’s im Griff»). Es ist hilfreich, die eigenen persönlichen Risikosituationen gut zu kennen. Für die einen sind es bestimmte Anlässe wie zum Beispiel Firmenfeste, für andere sind es belastende Gefühle oder Situationen. Es kann hilfreich sein, sich gerade für diese Situationen Alternativen zu überlegen und neue Strategien einzuüben. Wir bieten regelmässig Gruppenberatungen zur Rückfallprävention an.
Wenn Sie sich Gedanken darüber machen, ob Sie ein Suchtproblem haben, sind wir die richtige Anlaufstelle. Bei unseren kostenlosen Beratungen unterstützen wir Sie dabei, Ihre Situation besser einzuschätzen und unterstützen Sie auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Unsere Berater:innen verfügen über langjährige Erfahrung.
Wir beraten sowohl Betroffene von jung bis alt, als auch Angehörige in Einzel-, Familien- und/oder Gruppengesprächen. Sprachbarrieren werden dank unserem Angebot der interkulturellen Übersetzung ganz einfach überbrückt.
Bei der Beratung können Sie alle Fragen stellen. Im Gespräch mit der/dem Berater:in schätzen Sie Ihre Situation ein. Zu jedem Zeitpunkt entscheiden Sie, ob und wie es mit der Beratung weitergehen soll.
Wir beraten Sie in unserem einer vier Zentren (Bern, Thun, Burgdorf, Biel) oder an einem unserer weiteren Standorte im Kanton Bern, welche jedoch nicht jeden Tag besetzt sind. Unter der Gratis-Nummer 0800 070 070 erhalten Sie eine erste Beratung und können sich nach einem freien Termin erkundigen.
Jeden Dienstagnachmittag bieten wir kostenlose, 30-minĂĽtige Kurzberatungen im Berner Generationenhaus an. Hier finden Sie mehr dazu: www.bernergesundheit.ch/sprechstunde
Von einer Abhängigkeit spricht man, wenn jemand ein starkes Verlangen nach einer Substanz oder einem Verhalten entwickelt und die Kontrolle darüber zunehmend verliert. Der Konsum oder das Verhalten wird fortgesetzt, obwohl bereits negative Folgen für Gesundheit, Beziehungen oder Arbeit entstehen.
Typische Anzeichen sind ein starkes Verlangen, Schwierigkeiten den Konsum zu kontrollieren, zunehmende Mengen sowie körperliche oder psychische Entzugserscheinungen.
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zu den Themen Tabak und Nikotin.
Es gibt viele Vorteile, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören: Sie werden freier atmen, Ihren Geruchs- und Geschmacksinn verbessern und die Risiken für Krebs- und Kreislauferkrankungen reduzieren. Ausserdem sparen Sie viel Geld. Sie fühlen sich selbstbestimmt und frei von der Abhängigkeit.
Melden Sie sich, wenn Sie Unterstützung möchten. Sie können sich für ein unverbindliches Informationsgespräch anmelden. Die Beratung ist kostenlos.
Unsere Fachpersonen begleiten Sie auf dem Weg zum Nichtrauchen oder zur Rauchreduktion. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer Einzelberatung sowie der Teilnahme am Gruppenprogramm «Finito». Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
In unserer Mediothek haben wir in allen vier Zentren aktuelle und bewährte Bücher zum Thema. Die Ausleihe ist kostenlos, bei Bedarf beraten wir Sie gerne bei der Medienauswahl.
Passives Rauchen ist ebenso schädlich wie das aktive Rauchen. Es kann zu Schäden der Lungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Krebs führen. Unsere Fachpersonen unterstützen Sie dabei, sich selber zu schützen. Melden Sie sich.
E-Zigaretten und Vapes sind nicht ohne Gesundheitsrisiko. Oftmals enthalten sie viel Nikotin und machen dadurch schnell abhängig. Zudem enthalten sie zahlreiche Substanzen wie chemische Stoffe oder Metalle, deren gesundheitliche Risiken oftmals unerforscht sind. Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie auf unserer Webseite.
Auf unserer Webseite finden Sie Informationen zum Thema E-Zigaretten und Vapes: www.bernergesundheit.ch/vapes
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zu den Themen Drogen und illegale Substanzen.
Niemand kann dazu gezwungen werden, sein Konsumverhalten zu verändern. Familienmitglieder können für ihre Angehörigen da sein, doch sie können nicht die fachliche Hilfe leisten, welche die betroffene Person benötigt. Es ist wichtig, dass sich Angehörige auch um sich selber kümmern und Grenzen setzen. Berater:innen der Berner Gesundheit unterstützen Betroffene wie auch Angehörige bei Fragen rund um den problematischen Konsum von Alkohol, Drogen, Tabak oder Medikamenten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.