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Buchstabe A symbolhaft umgesetzt

Alkohol

Ich trinke jeden Abend ein Glas Wein. Ist das problematisch?

Grundsätzlich ist diese Alkoholmenge kein Problem. Es gibt jedoch Situationen, in denen schon eine kleine Menge an Alkohol zu viel sein kann. Wenn Sie Auto fahren, vor und während der Arbeit, in der Schwangerschaft und Stillzeit, in Kombination mit Medikamenten oder wenn es Ihnen körperlich oder seelisch nicht gut geht, sollten Sie besser auf Alkohol verzichten. Aus gesundheitlichen Gründen sollten Sie an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche auf Alkohol verzichten.

 

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Meine Partnerin macht sich Sorgen um meinen Alkoholkonsum. Wo liegt das richtige Mass und was ist kritisch?

Es gibt Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für einen moderaten Umgang mit Alkohol. Wenn Sie mehr über Ihr Trinkverhalten erfahren wollen, finden Sie unter http://www.mydrinkcontrol.ch/ einen Selbsttest. Sollte Ihre Konsumgewohnheiten im kritischen Bereich liegen und der Wunsch nach einer Veränderung da sein, stehen wir Ihnen  gerne für unterstützende Beratungsgespräche zur Verfügung.

 

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Kann ich ein Familienmitglied dazu bringen, mit dem Trinken und den Drogen aufzuhören?

Niemand kann dazu gezwungen werden, sein Konsumverhalten zu verändern. Es ist wichtig, dass Familienangehörige für ihre Angehörigen mit Konsumproblemen da sind, doch sie können nicht die fachliche Hilfe leisten, welche die betroffene Person benötigt. Beraterinnen und Berater der Berner Gesundheit unterstützen Betroffene wie auch ihre Angehörigen bei Fragen rund um den problematischen Substanzenkonsum.

 

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Ich habe das Gefühl, mein Kollege trinkt zu viel Alkohol. An wen kann ich mich wenden? Ich möchte einfach mehr darüber wissen.

Melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches, kostenloses Informationsgespräch. Gerne zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben und wo die Grenzen liegen. 

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In unserem Alters- und Pflegeheim haben wir eine von Alkoholsucht betroffene Bewohnerin – was können wir tun?

Welche Schritte in Ihrem Fall die richtigen sind lässt sich nur in einem Gespräch klären. Manchmal genügt auch schon ein Telefonanruf. Kontaktieren Sie uns – unsere erfahrenen Fachpersonen können Ihnen weiterhelfen.

 

 

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Eine Mitarbeiterin meines Teams kommt oft zu spät und riecht ab und zu nach Alkohol. Wenn ich sie anspreche, macht sie Ausflüchte und schwört sich zu bessern.
Bereits haben andere Mitarbeitende mich als Vorgesetzten auf das Problem angesprochen. Wie soll ich vorgehen?

Die Situation, welche Sie hier beschreiben, hören wir oft. Auch die von Ihnen erwähnten Ausflüchte Ihrer Mitarbeiterin sind meist die erste Reaktion, wenn Mitarbeitende auf Alkoholprobleme angesprochen werden. Bedenke Sie, dass es sich da um ein Fehlverhalten handelt, dass bei den Betroffenen in der Regel grosse Scham auslöst. Grundsätzlich tun Sie aber das Richtige. Sie sind als Vorgesetzter sogar verpflichtet, Mitarbeitende auf Fehler und Fehlverhalten im Zusammenhang mit einer vermuteten Alkoholproblematik anzusprechen. Wichtig ist sicher, dass sie sich vor dem Gespräch überlegen, was das Ziel des Gespräches sowie die nächsten Schritte sein sollen. So können Sie ihrer Mitarbeiterin zum Beispiel ihre Beobachtungen mitteilen und ihr gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich innert einer bestimmten Frist selbst bei der Berner Gesundheit für eine Beratung anzumelden. Gemeinsam könnte dann ein gangbarer Weg gesucht werden. Sie finden auf unserer Homepage unter diesem Link eine Infobroschüre zu unsere Angeboten in dieser Thematik.

 

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