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Symposium 2021

Influencer in der Suchthilfe. Seichte Selbsthilfe oder evidenzbasierte Unterstützung?

«Manipulation» oder «Beeinflussung» halten wir gemeinhin eher für negativ. Benennen wir solche «Beeinflusser» aber mit ihrer englischen Bezeichnung, dann sind dieselben Manipulatoren plötzlich hip: «Influencer» sind im Netz der letzte Schrei und haben dort Hunderttausende, wenn nicht Millionen sogenannte «Follower», also Menschen, die sich freiwillig diesen Manipulationen aussetzen. Digitale Trends machen auch vor der Selbsthilfe nicht Halt: Was geschieht , wenn sich der Austausch von der Gruppe zunehmend ins Netz verlagert? Immer mehr Menschen zeigen ihr Leben mit Suchterkrankungen in sozialen Netzwerken. Um aufzuklären, geben sie Einblicke in ihre Sucht – um sich selbst und anderen Betroffenen zu helfen. Christine Linke wird das Phänomen «Influencer» aus kommunikationssoziologischer Perspektive beleuchten. Sie ist Professorin an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar. Auch webbasierte Selbsthilfeprogramme liegen im Trend. Was taugen sie? Prof. Dr. Thomas Berger, Leiter der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Bern, zeigt uns aus empirischer Sicht, was es braucht, damit ein digitales Tool qualitativ und fachlich zu empfehlen ist. Welchen Einfluss haben diese digitalen Trends auf die klassische Selbsthilfe? Tom Bögli, Systemischer Berater und Co-Fachleiter bei Selbsthilfe BE, teilt seine Erfahrungen mit uns. Wir freuen uns auf interessante Referate und eine rege Diskussion mit Ihnen zu diesem dynamischen Thema.

Datum: Donnerstag, 26. August 2021

Zeit: 13:30  – 17:00 Uhr

Ort: Psychiatriezentrum Münsingen

Referierende: Professorin Dr. phil. Christine Linke, Professor Dr. Thomas Berg und Tom Bögli

Detailliertes Programm als PDF

Das Symposium richtet sich an Hausärztinnen und Hausärzte, psychosoziale Beraterinnen und Berater, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie an Fachpersonen aus der SPITEX, KESB und weiteren Institutionen.

Das Symposium wird organisiert von der Stiftung Berner Gesundheit und PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG.

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