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Unsere Kinder: Heute im Stress – Morgen psychisch krank?

Multiprofessionelles Symposium zur Versorgungskrise bei Kindern und Jugendlichen, 19. November 2022 in Bern

Zwischen 2017 und 2021 hat sich der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von psychischen Belastungen berichten, mehr als verdoppelt! Dazu kommt ein zusätzliches Problem: Es fehlt an sozialen, fachlichen, aber auch finanziellen Ressourcen für Aufklärung, Früherkennung, Therapieplätze, Anlaufstellen, Betreuung und ambulante sowie stationäre Versorgung. Kinder und Jugendliche warten teilweise monatelang auf ein passendes Angebot. Die Unterversorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist nicht neu, die Nachfrage nach Unterstützung ist aber während der Corona-Pandemie noch zusätzlich gestiegen und weiter im Steigen begriffen.

Wie können wir dieser Versorgungskrise auf den verschiedenen Ebenen begegnen? Welche Lösungsansätze gibt es? Was muss sich im System ändern?

Um diese und weitere brennenden Fragen zu diskutieren, führen wir am 19. November in Bern ein multiprofessionelles Symposium mit anschliessender Podiumsdiskussion durch.

Programm

9:00 UhrBegrüssung
Christian Ryser, Geschäftsführer Berner Gesundheit
9:25 Uhr

Inputreferat «Wie Jugendliche auf Social Media mit dem Thema psychische Gesundheit umgehen»
Nil Günes, Social Media Managerin bei Pro Juventute

9:55 UhrReferat Früherkennung und Frühintervention
Berner Gesundheit
10:20 UhrPause
10:45 UhrEinführung Workshops
11:00 UhrWorkshops in vier Gruppen (erster Teil):
 

Übergänge entlang der Versorgungskette optimieren

  • Was benötigen die Akteurinnen und Akteure auf den unterschiedlichen Ebenen (Gemeinden / Kanton / zwischen Institutionen, Ärzteschaft, Psychiatrie, psycho-soziale Angebote) entlang der Versorgungskette, um die Situation für Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu verbessern?
  • Auf welcher Versorgungsebene ist der Handlungsbedarf am grössten? Welche Übergänge müssen prioritär optimiert werden?
  • Wie verhindern wir mittel- und langfristig eine erneute Versorgungskrise?
 

Prävention im Versorgungssystem flächendeckend verankern

  • Bei welchen Akteurinnen und Akteuren und auf welchen Ebenen besteht Bedarf in Prävention, Früherkennung und Frühintervention?
  • Welche Teilsysteme der Versorgung sind unzureichend in das Präventionssystem eingebunden und was ist zu tun, damit sich dies ändert?
 

Fachkräfte ausbilden, Versorgungskrise verhindern

  • Wo besteht konkret der grösste Fachkräftemangel?
  • Welche Übergänge sind blockiert, weil die Versorgung durch Fachkräfte unzureichend ist?
  • Wie verhindern wir mittel- und langfristig eine erneute Versorgungskrise?
 

Ressourcen in der Versorgungskette effektiv einsetzen

  • Welche Instrumente und Faktoren steuern den Einsatz von Ressourcen entlang der Versorgungskette und beeinflussen dadurch wesentlich, ob die Übergänge besser bewirtschaftet werden können?
  • Für welche Systeme ist diese Steuerung wichtig und weshalb?
12:00 UhrMittagspause mit Stehlunch
13:00 UhrWorkshops in vier Gruppen (zweiter Teil)
14:00 UhrPause
14:15 Uhr

Zusammenfassung der Resultate

14:30 UhrÜberraschung
15:00 UhrPause
15:30 Uhr

Podiumsdiskussion mit

  • Dr. med. Oliver Bilke-Hentsch, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie FMH, Vorstandsmitglied Schweizerische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
  • Dr. med. Cornelia Hediger, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH
  • Fritz Nyffenegger, Vorsteher Gesundheitsamt, Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern
  • Benedikt Schmid, Co-Präsident Die Junge Mitte Kanton Zürich, kantonale Initiative «Gesunde Jugend Jetzt!»
  • Peter Sonderegger, Vorsteher Abteilung Erziehungsberatung, Bildungs- und Kulturdirektion Kanton Bern und Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Kinder und Jugendpsychologie SKJP
  • Flavia Wasserfallen, Nationalrätin Kanton Bern
  • Dr. Christoph Zimmerli, Grossrat
  • Moderation: Karin Landolt
16:30 Uhr

Rück- und Ausblick, Verabschiedung

Datum und Ort

Datum: 19. November 2022
Zeit: Symposium 9:00 bis 15:00 Uhr, Podiumsdiskussion 15:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Berner Fachhochschule, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan und Anreise

Kontakt und Anmeldung

Kontakt: Cristina Spagnolo, Bereichsleiterin Gesundheitsförderung, Prävention und Sexualpädagogik, Telefon 031 370 70 80, cristina.spagnolo@beges.ch

Anmeldung: Bis am 28. Oktober 2022 mit unten stehendem Formular.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre Präferenzen für die Workshopgruppen an. Sie erhalten rund zehn Tage vor der Veranstaltung eine Mail mit den aktuellen Informationen.

Multiprofessionelles Symposium zur Versorgungskrise bei Kindern und Jugendlichen, 19. November 2022 in Bern

Zwischen 2017 und 2021 hat sich der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von psychischen Belastungen berichten, mehr als verdoppelt! Dazu kommt ein zusätzliches Problem: Es fehlt an sozialen, fachlichen, aber auch finanziellen Ressourcen für Aufklärung, Früherkennung, für Therapieplätze, Anlaufstellen, Betreuung und ambulante sowie stationäre Versorgung. Kinder und Jugendliche warten teilweise monatelang auf ein passendes Angebot. Die Unterversorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist nicht neu, die Nachfrage nach Unterstützung ist aber während der Corona-Pandemie noch zusätzlich gestiegen und weiter im Steigen begriffen.

Wie können wir dieser Versorgungskrise auf den verschiedenen Ebenen begegnen? Welche Lösungsansätze gibt es? Was muss sich im System ändern?

Um diese und weitere brennenden Fragen zu diskutieren, führen wir am 19.11. in Bern ein multiprofessionelles Symposium mit anschliessender Podiumsdiskussion durch.

Programm

9:00 Uhr Begrüssung
Christian Ryser, Geschäftsführer Berner Gesundheit

9:25 Uhr Inputreferat «Was bewegt Jugendliche und junge Erwachsene?»
Nil Günes, Social Media Managerin bei Pro Juventute

9:55 Uhr Referat Früherkennung und Frühintervention
Martina Buchli und Martin Lobsiger, Fachmitarbeitende Berner Gesundheit

10:20 Uhr Pause

10:45 Uhr Einführung Workshops

11:00 Uhr Workshops in vier Gruppen (erster Teil):

  • Übergänge entlang der Versorgungskette optimieren
    Was benötigen die Akteure auf den unterschiedlichen Ebenen (Gemeinden / Kanton / zwischen Institutionen, Ärzteschaft, Psychiatrie, psycho-soziale Angebote) entlang der Versorgungskette, um die Situation für Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu verbessern?
    Auf welcher Versorgungsebene ist der Handlungsbedarf am grössten? Welche Übergänge müssen prioritär optimiert werden?
    Wie verhindern wir mittel- und langfristig eine erneute Versorgungskrise?
  • Prävention im Versorgungssystem flächendeckend verankern
    Bei welchen Akteuren und auf welchen Ebenen besteht Bedarf in Prävention, Früherkennung und Frühintervention?
    Welche Teilsysteme der Versorgung sind unzureichend in das Präventionssystem eingebunden und was ist zu tun, damit sich dies ändert?
  • Fachkräfte ausbilden, Versorgungskrise verhindern
    Wo besteht konkret der grösste Fachkräftemangel?
    Welche Übergänge sind blockiert, weil die Versorgung durch Fachkräfte unzureichend ist?
    Wie verhindern wir mittel- und langfristig eine erneute Versorgungskrise?
  • Ressourcen effektiv einsetzen in der Versorgungskette
    Welche Instrumente und Faktoren steuern den Einsatz von Ressourcen entlang der Versorgungskette und beeinflussen dadurch wesentlich, ob die Übergänge besser bewirtschaftet werden können?
    Für welche Systeme ausserhalb der Prävention und Gesundheitsförderung ist diese Steuerung wichtig und weshalb?

12:00 Uhr Mittagspause mit Stehlunch

13:00 Uhr Workshops in vier Gruppen (zweiter Teil)

14:00 Uhr Pause

14:15 Uhr Zusammenfassung der Resultate
Prof. Dr. Martin Hafen, Sozialarbeiter HFS, Soziologe und Dozent

14:30 Uhr Überraschung

15:00 Uhr Pause

15:30 Uhr Podiumsdiskussion mit

  • Christine Häsler, Regierungspräsidentin Kanton Bern (angefragt)
  • Pierre-Alain Schnegg, Regierungsrat Kanton Bern (angefragt)
  • Flavia Wasserfallen, Nationalrätin Kanton Bern (angefragt)
  • Christoph Zimmerli, Grossrat (angefragt)
  • Dr. med. Oliver Bilke-Hentsch, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie FMH, Vorstandsmitglied Schweizerische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (zugesagt)
  • Dr. med. Cornelia Hediger, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH (zugesagt)
  • Benedikt Schmid, Co-Präsident Die Junge Mitte Kanton Zürich, kantonale Initiative «Gesunde Jugend Jetzt!» (zugesagt)
  • Moderation: Karin Landolt (angefragt)

16:30 Uhr Rück- und Ausblick, Verabschiedung

Datum und Ort

Datum: 19. November 2022
Zeit: Symposium 9:00 bis 15:00 Uhr, Podiumsdiskussion 15:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Berner Fachhochschule, Schwarztorstrasse 48, 3007 Bern
Lageplan und Anreise

Kontakt und Anmeldung

Kontakt: Cristina Spagnolo, Bereichsleiterin Gesundheitsförderung, Prävention und Sexualpädagogik, Telefon 031 370 70 80, cristina.spagnolo@beges.ch

Anmeldung: Bis am 28.Oktober 2022 mit unten stehendem Formular.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre Präferenzen für die Workshopgruppen an. Sie erhalten rund 10 Tage vor der Veranstaltung eine Mail mit den aktuellen Informationen.