Startseite > TabakEinleitung  
beges [logo]

Einleitung

Ein Vergleich der Daten aus der Schweizerischen Umfrage zum Tabakkonsum der verschiedenen Jahre zeigt, dass der Anteil der 14- bis 65-jährigen Raucherinnen und Raucher in der schweizerischen Bevölkerung zwar von 33% im Jahr 2001 auf 27% im Jahr 2010 gesunken ist, der Wert aber seit 2008 stagniert. Der Anteil rauchender Männer (30%) war im Jahr 2010 wie gewöhnlich höher als derjenige der Frauen (24%).
(Quelle: Keller et al., Der Tabakkonsum der Schweizer Wohnbevölkerung in den Jahren 2001 bis 2010, Forschungsbericht 2011).

Gemäss den jüngsten Ergebnissen der alle vier Jahre stattfindenden HBSC-Befragung von Schülerinnen und Schülern ist der Anteil der mindestens wöchentlich Rauchenden zwischen 1986 und 1998 angestiegen, hat sich 2002 auf hohem Niveau eingependelt, ist 2006 wieder gesunken, um dann im Jahr 2010 bei den Mädchen zu stagnieren; bei den Jungen zeichnete sich ein leichter Konsumanstieg ab.

Doch sowohl unter den jungen wie auch unter den älteren Rauchenden denkt etwa die Hälfte daran, mit dem Rauchen aufzuhören. Jährlich unternimmt jede/-r Fünfte einen erfolglosen Rauchstoppversuch; nur etwa 13% der Versuche verlaufen erfolgreich.

Landesweit sterben jährlich etwa 10 000 Menschen vorzeitig, weil sie geraucht haben.

Aufhören mit Rauchen: ein Dauerbrenner
Mit dem Rauchen aufhören, das ist nicht einfach, aber für alle machbar. Einige Rauchende schaffen es alleine und mit festem Willen. Andere brauchen Unterstützung. Das Zaubermittel oder die Wundertherapie gibt es nicht.

Zigarettenrauchen bewirkt eine doppelte Abhängigkeit: die körperliche Nikotinabhängigkeit und die verhaltensmässige, rituelle Abhängigkeit, die dem Rauchenden lieb geworden ist.

Für Rauchende ist es wichtig, ihren individuellen Weg zum Nichtrauchen mitzugestalten und sich über ein neues Verhaltenskonzept Gedanken zu machen.