Prävention
Sexualpädagogik leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der sexuellen Gesundheit sowie zur Prävention sexueller Gewalt. Über Sexualität reden, fördert eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung, stärkt das Selbstvertrauen und erweitert die Sozialkompetenz. Wissen über den Körper, über das Verhältnis von Erotik und Lust, über Empfängnis und Verhütung sowie über Schutzmassnahmen vor Krankheiten beugt belastenden Lebenssituationen wie z.B. einem sexuellen Übergriff, einer ungewollten Mutter-/ Vaterschaft oder einer sexuell übertragbaren Infektionskrankheit vor.
Wer mehr über Sexualität und die Bedeutung der sexuellen Sozialisation des Menschen weiss und sich dazu ausdrücken kann, fühlt sich sicherer. Wer sich sicher fühlt, kann leichter und besser entscheiden, was ihr/ihm gefällt und wo Grenzen sind. In diesem Sinn sollte Sexualität als positiv besetzter Begriff wirken und nicht als Problem. «Heisse Eisen» der Sexualität wie z.B. Selbstbefriedigung, Homosexualität (sexuelle Orientierung) oder Pornografie werden nicht ausgeblendet, sondern dürfen Thema sein, um Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und zu respektieren.
Unser sexualpädagogisches Angebot unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene und begleitet sie in der Weiterentwicklung ihrer geschlechtlichen und sexuellen Identität. Dabei sollen eigene Wünsche und Grenzen wahrgenommen und ausgedrückt werden.

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