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Studien

Konsum psychoaktiver Substanzen Jugendlicher in der Schweiz – Zeitliche Entwicklungen und aktueller Stand
Autorin und Autoren: Béat Windlin, Marina Delgrande Jordan, Emmanuel Kuntsche, Sucht Info Schweiz, 2011.
Resultate der internationalen Studie «Health Behaviour in School-aged Children» (HBSC), März 2011. In dieser Studie wird die Entwicklung gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen bei 11- bis 15-Jährigen beschrieben und analysiert.

Monitoring der Cannabisproblematik in der Schweiz
Sentinella Studie 2004 - 2009. Hrsg. Universität Lausanne, 2010
Diese Studie  interessiert sich für die Entwicklung der Situation im Bereich Cannabis sowie für den Umgang mit dieser Situation auf lokaler Ebene (Kantone SG, TI, VD und ZH). Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wie präsentiert sich die Lage hinsichtlich des Konsums und Handels von Cannabis und wie entwickelt sie sich?
  • Mit welchen Problemen ist man vor Ort hauptsächlich konfrontiert?
  • Welche Massnahmen und Interventionen wurden in diesem Bereich erarbeitet?

Durchführung von Drogentests in Schulen und am Arbeitsplatz
Hrsg. Group Pompidou, Strasbourg. Expertengruppe für Ethikfragen und Berufsstandards, 2010
Fazit: Nach Meinung der Plattform für Ethikfragen und Berufsstandards sind Drogentests nur zur Diagnose durch medizinische, ans Berufsgeheimnis gebundene Fachpersonen oder nur auf Anordnung einer Polizei- oder Justizbehörde im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vertretbar. Dabei ist zu bedenken, dass das Testresultat bestätigt werden muss. Alle anderen Drogentests in Schulen oder am Arbeitsplatz sind ethisch gesehen im Hinblick auf internationale, universelle und unumstössliche Rechte problematisch.

Junge Konsumierende von harten Drogen in Biel und Bern
Autorin und Autor: Jean-Pierre Gervasoni, Nicole Gadient. Insitut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne, 2009
Folgenden Fragen wird nachgegangen:

  • Was für Drogenkarrieren weisen diese jungen Konsumierenden auf, welche die Kontakt- und Anlaufstellen frequentieren?
  • Was sind die Profile dieser Jugendlichen in Bezug auf physische und psychische Gesundheit, Delinquenz, Bildung, Lehre/Arbeit, Beziehungen zu Freunden und Familie? 
  • Wie hoch ist die geschätzte Häufigkeit dieses Typs Jugendlicher? 
  • Welches sind die Probleme, die mit diesem Konsumverhalten und diesem Vulnerabilitätsprofil verbunden sind? 
  • Welche Betreuung haben diese Jugendlichen bisher erhalten und welche Art von Betreuung erhalten sie im Moment von sozialen, straf-/massnahmerechtlichen und psychiatrischen Betreuungsstrukturen? 
  • Was ist der Bedarf dieser Zielgruppe in Bezug auf Nachsorge, Betreuung, Schadensminderung etc.?