Einleitung
Wenn alles zuviel wird...
Jede fünfte Person, die in der Schweiz lebt, entwickelt mindestens einmal im Leben eine Depression. Je nach Studie haben 2 bis 4 Prozent der Kinder und 3 bis 9 Prozent der Jugendlichen bereits eine Depression durchleben müssen. Nicht selten steckt hinter äusserlich störendem Verhalten wie einem problematischen Suchtmittelkonsum oder aggressivem Verhalten eine Depression.
Pro Jahr nehmen sich in der Schweiz ca. 1300 Personen das Leben. Etwa die Hälfte dieser Personen hat an einer Depression gelitten. Während die Suizidrate in der Schweiz mit zunehmendem Alter steigt und in allen Altersgruppen von Männern dominiert ist, sind es vor allem die 15- bis 29-Jährigen, welche einen Suizidversuch begehen. Die Hochrisikogruppe bei Suizidversuchen bilden die 20- bis 24-jährigen Frauen. Jedes Jahr versuchen schätzungsweise 10'000 junge Menschen in der Schweiz sich das Leben zu nehmen.
Betroffene werden häufig nicht wahrgenommen und bleiben mit ihren Nöten allein. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist das Hinschauen und Handeln bei ersten Anzeichen einer psychischen Gefährdung jedoch von zentraler Bedeutung um eine Chronifizierung zu vermeiden.
Investitionen in die Prävention und in die Früherkennung von Depressionen und Suizidabsichten tragen somit nicht nur dazu bei, aufwändiges Krisenmanagement zu reduzieren, sondern auch Lebensperspektiven langfristig zu verbessern.

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