Startseite > FamilienFAQ  
beges [logo]

FAQ : Familien

Die meistgestellten Fragen des Settings Familien zum Thema Sucht und unsere Antworten

  1. «Mein Sohn (19) hat sein Studium abgebrochen und sitzt fast Tag und Nacht nur noch am Computer. Ist er computersüchtig?» Vater, 52
  2. «Mein Mann kümmert sich nicht mehr um mich und unsere Kinder. Er ist häufig im Restaurant oder zieht sich zu Hause in sein Büro zurück. Er erledigt nichts mehr im Haushalt/Garten. Oft schläft er vor dem Fernseher betrunken ein. Was soll ich tun, um ihm zu helfen?» Ehefrau, 42
  3. «Unser Sohn (17) musste schon zum 2. Mal mit einer Alkoholvergiftung notfallmässig ins Spital. Er hört überhaupt nicht auf uns und sagt, dass dies nicht so schlimm sei. Wir machen uns Sorgen und wissen nicht mehr weiter.» Mutter, 39
  1. «Mein Sohn (19) hat sein Studium abgebrochen und sitzt fast Tag und Nacht nur noch am Computer. Ist er computersüchtig?» Vater, 52

    Von einem Suchtverhalten spricht man unter anderem dann, wenn deswegen wichtige Verpflichtungen in der Arbeit, in der Schule oder zu Hause nicht mehr erfüllt werden. Um diese Frage zu beantworten würden wir Ihnen daher ein persönliches Gespräch vorschlagen.
     

  2. «Mein Mann kümmert sich nicht mehr um mich und unsere Kinder. Er ist häufig im Restaurant oder zieht sich zu Hause in sein Büro zurück. Er erledigt nichts mehr im Haushalt/Garten. Oft schläft er vor dem Fernseher betrunken ein. Was soll ich tun, um ihm zu helfen?» Ehefrau, 42

    Ihre Rolle als Ehefrau und Mutter in dieser Situation ist sehr schwierig. Wir können Ihnen Einzelgespräche anbieten, um ihre Situation und ihr Familiensystem genauer zu betrachten und gemeinsam nach Lösungsschritten zu suchen. Ausserdem bieten wir die Gruppe «Deine Sucht - und ich?» für Angehörige an. Dort wird diese Thematik unter fachlicher Leitung gemeinsam mit anderen Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind, bearbeitet.
     

  3. «Unser Sohn (17) musste schon zum 2. Mal mit einer Alkoholvergiftung notfallmässig ins Spital. Er hört überhaupt nicht auf uns und sagt, dass dies nicht so schlimm sei. Wir machen uns Sorgen und wissen nicht mehr weiter.» Mutter, 39

    Im persönlichen Gespräch mit den Eltern können wir herausfinden, ob und wie Ihr Sohn zu Beratungsgesprächen aufgefordert werden kann. Zudem können wir über angemessene Interventionsmöglichkeiten Ihrerseits sprechen. Beratungsgespräche mit Jugendlichen haben zum Ziel, dass der Jugendliche die Wirkung und Gefahren des Alkoholkonsums realistisch einzuschätzen lernt. Ausserdem soll er seine eigenen Kompetenzen zur Problemlösung stärken und Verantwortung für sein Rauschverhalten übernehmen.